← Zurück zum Pressebereich

EU-Reparaturrichtlinie 2024/1799 — neue Pflichten für Hersteller ab 31. Juli 2026

PST sieht erheblichen Handlungsbedarf bei deutschen Elektronik-Herstellern und -Importeuren.

Heiligenhaus, 16. Mai 2026 — Mit dem 31. Juli 2026 endet für die EU-Mitgliedstaaten die Frist zur nationalen Umsetzung der EU-Reparaturrichtlinie 2024/1799. Hersteller und Händler in zentralen Elektronik-Kategorien stehen ab diesem Stichtag in der Reparaturpflicht — auch nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung. Die PST Professional Support Technologies GmbH aus Heiligenhaus warnt: Ohne strukturierte Reparatur- und After-Sales-Prozesse drohen Bußgelder, Reputationsschäden und Marktnachteile.

Die am 30. Juli 2024 in Kraft getretene Richtlinie (EU) 2024/1799 — europaweit als „Right to Repair Directive" bekannt — verpflichtet Mitgliedstaaten zur Umsetzung in nationales Recht bis zum 31. Juli 2026. Ab diesem Datum greifen die neuen Pflichten für alle in der EU vertriebenen Produkte folgender Kategorien: Waschmaschinen und -trockner, Geschirrspüler, Kühl- und Gefriergeräte, Staubsauger, elektronische Displays, Server, Mobiltelefone und Tablets sowie Schweißgeräte. Die Liste wird über die Ökodesign-Verordnung schrittweise um Batterien, Textilien und Möbel erweitert.

Die zentralen Neuerungen für Hersteller und Inverkehrbringer umfassen die Reparaturpflicht auch nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung, die Bereitstellung von Ersatzteilen, Werkzeugen und Reparaturinformationen zu fairen Bedingungen, ein verbindliches europäisches Reparatur-Informationsformular mit 30-Tage-Frist sowie die Verlängerung der Gewährleistung um zwölf Monate nach jeder erfolgten Reparatur. Verbraucher erhalten zudem Zugang zu einer EU-weiten Online-Plattform zur Vermittlung von Reparaturdienstleistungen.

„Viele Hersteller unterschätzen, wie tiefgreifend diese Richtlinie ihre After-Sales-Prozesse verändert. Wer die Anforderungen erst nach dem 31. Juli 2026 angeht, riskiert Bußgelder, unzufriedene Kunden und Wettbewerbsnachteile. Wir empfehlen Unternehmen, jetzt eine Inventur ihrer Reparaturkapazitäten und Ersatzteil-Logistik zu machen."
— Frank Löber, Geschäftsführer der PST Professional Support Technologies GmbH

Als Spezialist für Retourenmanagement und After-Sales-Service betreut PST europaweit Hersteller und Importeure der Elektronik- und Technologiebranche. Das Unternehmen aus Heiligenhaus (NRW) unterstützt Mandanten konkret bei der Einrichtung skalierbarer Reparaturprozesse, der Datenhaltung gemäß den neuen Dokumentationsanforderungen sowie der europaweiten Ersatzteil-Bevorratung. Ein detaillierter Fachbeitrag zur Richtlinie und ihren operativen Implikationen ist auf dem PST-Blog veröffentlicht.

Über PST Professional Support Technologies GmbH

Die PST Professional Support Technologies GmbH mit Sitz in Heiligenhaus (Nordrhein-Westfalen) ist Spezialist für Retourenmanagement, After-Sales-Service und Logistik für die Elektronik- und Technologiebranche. PST betreut europaweit Hersteller, Importeure und Händler bei der professionellen Abwicklung von Retouren, technischer Prüfung, Reparatur, zertifizierter Datenlöschung und Refurbishment. Geschäftsführer ist Frank Löber.

Pressekontakt

Frank Löber, Geschäftsführer

PST Professional Support Technologies GmbH

Velberter Straße 91, 42579 Heiligenhaus, Deutschland

E-Mail: [E-Mail geschützt]

Web: www.retouren-management.de